RFID auf kleinstem Raum: 12 Anwendungen mit B100 MiniModul

Von der industriellen Automatisierung über Logistik, Smart City bis hin zur Tieridentifikation: Unser RFID MiniModul B100 zeigt, wie vielseitig moderne RFID-Technologie heute in zahlreichen Branchen eingesetzt werden kann. Seine besonders kompakte Bauform und die flexible Integration machen unsere B100-Serie zu einer interessanten Lösung für Hersteller, Entwickler und Systemintegratoren, die bestehende Produkte und Anlagen um RFID-Funktionen erweitern möchten.

Eine Herausforderung, viele RFID-Anwendungen

RFID-Technologie ist heute in unterschiedlichsten Branchen integrierbar. Die Anforderungen unterscheiden sich dabei erheblich: Während in der Produktion Werkstücke automatisch erkannt werden sollen, geht es in der Logistik um die Verfolgung von Ladungsträgern, in der Zeiterfassung um die Identifikation von Mitarbeitenden und bei Smart-City-Anwendungen um die eindeutige digitale Zuordnung von der Infrastruktur. Trotz dieser Unterschiede gibt es eine gemeinsame Herausforderung: Die RFID-Technologie muss sich möglichst einfach und platzsparend in das bestehende System integrieren lassen.

Genau hier setzt die GIS B100-Serie an. Mit einer Baugröße von nur 17,8 × 35,6 mm lässt sich das GIS RFID MiniModul auch in Geräte integrieren, in denen nur wenig Platz zur Verfügung steht. Die Module arbeiten mit 3,3 V, verfügen über eine UART-Kommunikationsschnittstelle und können mit unterschiedlichen externen Antennen kombiniert werden. Mit Varianten für LF, AC und HF lässt sich die Technologie zudem an unterschiedliche RFID-Anwendungen anpassen.

Das Ergebnis: Ein kompaktes RFID-Modul – zahlreiche Möglichkeiten.

1. Produktion und industrielle Automatisierung

In automatisierten Produktionsanlagen muss jederzeit klar sein, welches Werkstück sich an welcher Station befindet, sowie welcher Arbeitsschritt als Nächstes ausgeführt werden soll. Ein RFID-Transponder am Werkstück oder Werkstückträger ermöglicht die eindeutige Identifikation. Das B100 MiniModul übernimmt die RFID-Kommunikation innerhalb der Maschine und gibt die erfasste Identität an die übergeordnete Steuerung weiter. So kann automatisch das richtige Bearbeitungsprogramm ausgewählt oder ein definierter Prozess gestartet werden. Der Vorteil: Weniger manuelle Eingaben, eine zuverlässigere Zuordnung und eine höhere Automatisierung der Produktionsabläufe.

Ähnlich funktioniert die Fahrzeugidentifikation. Fahrzeuge oder Fahrzeugträger werden mit RFID-Transpondern ausgestattet und beim Erreichen einer Anlage automatisch erkannt. Die Identifikation kann anschließend genutzt werden, um weitere Prozesse ohne zusätzliche Eingaben im Betrieb anzustoßen.

2. Logistik, Lager und Abfallmanagement

Auch Material- und Warenbewegungen profitieren von einer eindeutigen digitalen Identifikation. In der Logistik und Lagerverwaltung können Behälter, Paletten oder andere Ladungsträger mit RFID-Transpondern ausgestattet werden. An Übergabepunkten erfasst ein integriertes B100 MiniModul die jeweilige Identität und übermittelt sie an das angeschlossene System. Materialbewegungen lassen sich dadurch automatisch dokumentieren und Aufträgen oder Prozessen zuordnen.

Das gleiche Prinzip lässt sich im Abfallmanagement einsetzen. RFID-gekennzeichnete Abfallbehälter können beispielsweise beim Leerungsvorgang automatisch erkannt und einem Kunden oder Vorgang zugeordnet werden. Wird das MiniModul in die vorhandene Fahrzeugelektronik integriert, kann die Identifikation direkt während des Prozesses stattfinden. Ihr Erfolg: mehr Transparenz, automatisierte Dokumentation und weniger Fehlzuordnungen.

 3. RFID für kompakte Geräte und Terminals

Eine der größten Stärken der B100-Serie zeigt sich dort, wo nur sehr wenig Bauraum zur Verfügung steht. Gerätehersteller stehen häufig vor der Aufgabe, ein bestehendes Produkt um eine RFID-Funktion zu erweitern, ohne das komplette Gehäuse oder die Elektronik neu entwickeln zu müssen.

Mit seinen kompakten Abmessungen kann das B100 direkt in bestehende Hardwarekonzepte eingebunden werden. Durch die Verwendung einer externen RFID-Antenne lässt sich deren Position zusätzlich an die jeweilige Einbausituation anpassen.

Das eröffnet zahlreiche Möglichkeiten – beispielsweise für Verkaufsterminals und Bezahlsysteme. Hier kann das B100-HF zur kontaktlosen Identifikation mittels RFID- oder NFC-Transpondern eingesetzt werden und damit einen bestehenden Terminalaufbau um zusätzliche Funktionen ergänzen. Die RFID-Technologie wird somit Teil des Produkts, ohne unnötig viel zusätzlichen Platz zu beanspruchen.

4. Zeiterfassung, Zutrittskontrolle und Sicherheitsanwendungen

Eine weitere typische RFID-Anwendung ist die Identifikation von Personen. Bei einem Zeiterfassungsterminal können sich Mitarbeitende beispielsweise kontaktlos mit einem RFID-Ausweis oder Transponder identifizieren. Das integrierte B100 liest die Kennung aus und stellt sie dem nachgelagerten Zeiterfassungssystem zur Verfügung. Kommen, Gehen oder Projektzeiten können dadurch komfortabel der richtigen Person zugeordnet werden.

Nach einem ähnlichen Prinzip arbeitet die Zutrittskontrolle. Die RFID-Kennung wird erfasst und anschließend durch das Zutrittssystem mit den hinterlegten Berechtigungen abgeglichen. Auch innerhalb von Maschinen und Geräten sind solche Szenarien denkbar. Bei Sicherheitsanwendungen kann die Identität eines Bedieners erfasst werden, bevor bestimmte Funktionen durch die übergeordnete Steuerung freigegeben werden.

So verbindet RFID komfortable Bedienung mit eindeutig zuordenbaren Prozessen.

5. Medizinische Anwendungen

Auch bei medizinischen Geräten kann eine eindeutige Identifikation von Komponenten einen wichtigen Beitrag zur Prozesssicherheit leisten. Die Verbrauchsmaterialien, das Zubehör oder andere Komponenten können mit RFID-Transpondern gekennzeichnet und vor der Verwendung automatisch identifiziert werden. Das in das Gerät integrierte B100 erfasst die entsprechende Kennung und stellt sie der Geräteelektronik zur Verfügung. Dadurch kann das Gesamtsystem beispielsweise prüfen, welches Zubehör eingesetzt wurde oder welchem Prozess eine bestimmte Komponente zugeordnet werden soll.

Der Vorteil: höhere Nachvollziehbarkeit und eine automatisierte Zuordnung von Komponenten und Prozessen.

 6. Smart City: Infrastruktur eindeutig identifizieren

Mit zunehmender Digitalisierung kommunaler Infrastruktur wird auch die eindeutige Identifikation einzelner Objekte wichtiger. Wartungsobjekte oder Infrastrukturkomponenten können über RFID-Transponder eine eindeutige digitale Identität erhalten. Wird das B100 in Terminals, Stationen oder mobile Servicegeräte integriert, können diese Informationen direkt vor Ort ausgelesen werden.

Servicemitarbeiter erhalten dadurch eine zuverlässige Grundlage, um digitale Informationen eindeutig dem jeweiligen Objekt zuzuordnen. Von Wartung und Instandhaltung bis zur digitalen Dokumentation entstehen damit neue Möglichkeiten für Smart-City-Anwendungen und vernetzte Infrastruktur.

 7. Tieridentifikation mit RFID

RFID spielt seit vielen Jahren auch bei der elektronischen Kennzeichnung von Tieren eine wichtige Rolle. Mit dem B100-AC steht innerhalb der B100-Serie eine Variante zur Verfügung, die für entsprechende Verfahren der Tieridentifikation eingesetzt werden kann. Das MiniModul lässt sich dabei sowohl in stationäre als auch in kompakte mobile Geräte integrieren. Elektronisch gekennzeichnete Tiere können so eindeutig identifiziert und vorhandene Informationen dem richtigen Tier zugeordnet werden.

Zwölf Anwendungen – ein gemeinsames Prinzip

Ob Abfallbehälter, Werkstück, Fahrzeug, Ladungsträger, Mitarbeiter, medizinisches Zubehör oder Tier: Hinter allen Anwendungen steht derselbe Grundgedanke. Ein Objekt oder eine Person erhält eine eindeutige digitale Identität – und das B100 sorgt dafür, dass diese Identität zuverlässig in das bestehende System gelangt.

Die zwölf typischen Einsatzgebiete zeigen die Bandbreite:

  • Abfallmanagement
  • Einzelhandel und Bezahlsysteme
  • Fahrzeugidentifikation
  • industrielle Automatisierung
  • Integration in kompakte Geräte
  • Logistik und Lagerverwaltung
  • medizinische Anwendungen
  • Sicherheitsanwendungen
  • Smart City
  • Tieridentifikation
  • Zeiterfassung
  • Zutrittskontrolle

Dabei liegt die besondere Stärke nicht nur in der RFID-Technologie selbst, sondern in ihrer kompakten und flexiblen Integrierbarkeit.

Klein in der Bauform. Groß bei den Möglichkeiten.

Mit der B100-Serie bietet GIS ein RFID MiniModul für Entwickler, Gerätehersteller und Systemintegratoren, die RFID-Funktionen direkt in ihre eigenen Produkte und Lösungen integrieren möchten. Die Kombination aus kompakter Baugröße, verschiedenen RFID-Frequenzen, UART-Schnittstelle und flexiblen externen Antennen eröffnet zahlreiche Möglichkeiten für neue Produkte ebenso wie für die Erweiterung bestehender Systeme.

Kontakt

Sie möchten RFID in Ihr Produkt, Ihre Maschine oder Ihre Anwendung integrieren? GIS unterstützt Sie bei der Auswahl des passenden B100-Moduls, der geeigneten RFID-Technologie und einer auf die jeweilige Einbausituation abgestimmten Antennenlösung.

Sprechen Sie mit unseren RFID-Experten über Ihre Anwendung – gemeinsam entwickeln wir die passende Lösung.

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